Edward Bachs Freude über das Internet? Auf einer HP über Pferde? Yes. Dr. Bach starb 1936 und war schon Vorreiter für Kooperation und Zusammenarbeit.

Ja, das Internet wurde erst 1990 öffentlich. Trotzdem ist Dr. Edward Bach in meinen Augen ein wichtiger Vorreiter des www. Sobald er neue Erkenntnisse gewonnen hatte, die für andere Menschen von Bedeutung waren, veröffentlichte er sie ohne Einschränkungen. Er schickte sie rund um die Welt, so dass jeder, der an seiner persönlichen Weiterentwicklung interessiert war, daran teilhaben und sie für sich und andere nutzen konnte.

In seinem Buch „Befreie dich selbst“ wies er mehrfach darauf hin, wie wichtig ihm dies war.

Er hat seine Ideen und Visionen, Erkenntnisse und Erfahrungen nie zurück gehalten und stand schon 1934 mit Kollegen in der Schweiz und in Italien in Verbindung, als er die Blüten Olive und Vine entdeckte. Heute nennen wir das internationale Kooperation und können unendlich viel schneller miteinander kommunizieren als es den Menschen vor 80 Jahren möglich war.

Trotzdem ist der Gedanke der gemeinsamen Weiterentwicklung nicht so rasant gewachsen wie das Internet: Auf der einen Seite wird Wissen gehortet, auf der anderen hemmungslos kopiert und geklaut.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, mit anderen Wesen in Kontakt zu gehen.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit anderen Wesen in Kontakt zu gehen. Wir können sie kontrollieren, konfrontieren, objektivieren und manipulieren. Kommunizieren ist ja schon lange in aller Munde und wird häufig für die obigen Zwecke verwendet.

Oder wir lassen uns wirklich auf sie ein, verbinden uns mit ihnen und begeben uns in einen gemeinsamen Fluss.

Diese Gedanken habe ich aus einem Satz aus dem Buch „Bach-Blütenessenzen und die Musterbildung des Wassers“ abgeleitet.

Julian Barnard schreibt darin weiterhin: „… Als Edward Bach Wasser und Pflanze aufeinander treffen ließ war es nicht seine Absicht, das eine über das andere zu stellen. Er schuf die Möglichkeit für das Stattfinden einer Wechselbeziehung zwischen Pflanze, Wasser, Sonne und ihm selbst.“ (Seite 7 der deutschen Ausgabe von 2019, ISBN 978-0-9561455-9-8)

Und ich träume weiterhin von einer Welt, in der alle Menschen mit genau diesem Wunsch ihre Pferde ansprechen und auf ihre Antworten eingehen. In einer Wechselbeziehung, in der jeder dem anderen zuhört und auf seine Äußerungen eingeht.

Das ist mein WARUM in meiner „Arbeit“, meinem TUN mit Menschen, Pferden und Bach-Blüten! Denn darin gibt es sogar drei Partner, die miteinander fliessen: Das Pferd, sein Mensch und ich als unterstützender Part.