SenErgy-Training

SenErgy©-Training ist eine Wortschöpfung für meinen sensiblen Umgang mit den Energien aller Beteiligten im Unterricht mit (hoch)sensiblen Menschen und Pferden. Es hat sich in den letzten Jahren 30 Jahren gemeinsam mit mir entwickelt. Immer inspiriert und gefördert durch meine fantastischen und einzigartigen Schüler, meine eigenen Tiere und den Austausch mit befreundeten Trainern und Therapeuten.

Ergänzt wird es durch das Wissen und die Erfahrungen meiner vielfältigen Ausbildungen, die du in über Mona Schäfer nachlesen kannst.

Welche Schatzkästchen wir für dich öffnen entscheide ich stets individuell, situationsbezogen und in jeder Coaching-Einheit von neuem. Immer in Abstimmung mit dir und deinem Pferd.

Begonnen hat dieser Weg schon in meiner frühesten Kindheit. 1988 wurde er dann klarer: Ich begegnete meinem ersten Pferd, dem Schimmel Lukas. Er war Schulpferd und mein Pflegepferd in dem Reitverein, in dem ich mit 22 wieder mit dem Reiten begann. Ein Jahr später hatte ich genug Geld gespart um ihn zu kaufen. Das Ergebnis der Ankaufsuntersuchung war allerdings niederschmetternd: Nach Beugeprobe auf allen vier Beinen lahm, Herzrhythmusstörungen nach Bewegung, tonnenweise Schleim in der Lunge. Dazu die undefinierbaren Hautverdickungen in der Sattellage, die schon mehrmals heraus geschnitten worden waren. „Auf gar keinen Fall kaufen!“ Nach drei tränenreichen Tagen und Nächten legte ich mein gesamtes Geld auf den Tisch und zog mit meinem total überteuerten Fünfjährigen aus der Nordheide südlich von Hamburg in das bayrische Maintal.

Nun machte ich mit dem armen Kerl erst einmal alles falsch, was man als junge Pferdebesitzerin falsch machen kann. Nach knapp zwei Jahren dachte ich ernsthaft darüber nach, ihn zu verkaufen. Zu unserem Glück lernte ich völlig anders denkende Menschen kennen und Lukas zog zu diesen neuen Freunden in eine gut durchdachte und umgesetzte Offenstallhaltung. Endlich fühlten wir uns wohl! Im Winter lebte die Herde in offenen Boxen mit großen Gruppenpaddocks und ging tagsüber auf Koppel. 1992 eine mittlere Revolution. Seine Lungenprobleme brachten mich zu einer klassischen Homöopathin für Tiere, die ihn innerhalb von 9 Monaten komplett „runderneuerte“. Lukas wurde 27 Jahre alt und war nie wieder krank.

 

22 Jahre lang lernten wir mit- und voneinander. Er reiste mit mir durch halb Deutschland zu Kursen mit Alfonso Aguilar und unterstützte mich auf den ersten gemeinsamen Demo-Abenden mit ihm.

Trail-Kurse und Turniere, Reiterrallyes, Gelände-Touren und Trails mit Handpferd, 3 Tage Rinderarbeit, später Vorführungen auf meinen eigenen Trail- und Zirkuskursen – irgendwann war alles möglich. 

Danke, bester Schimmel von Welt!

Hätte mir das zu diesem Zeitpunkt jemand vorher gesagt, hätte ich mir an die Stirn getippt. Wir waren Lichtjahre davon entfernt… Aber es war Bewegung in unser Leben gekommen:

Die Sommer verbrachte die gemischte Herde auf einer riesigen Sommerkoppel. Hier war Lukas wunderbar untergebracht, während ich sechs Monate durch die USA reiste. In New Mexico durfte ich eine Woche bei einer Mitarbeiterin von Linda Tellington Jones wohnen, im Büro helfen und beim Unterrichten zusehen. So ganz nebenher erklärten mir Lindas Hunde die Basics der Tierkommunikation.

Zurück in Deutschland absolvierte ich ein nebenberufliches Studium der Tierpsychologie und bald darauf die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin.

Besonders die ersten beiden Sommer auf der riesigen Koppel am Waldrand waren prägend: Sie war 3 ha groß, gut 800 Meter lang, in der Mitte ein Hochsitz. Dort verbrachte ich unzählbar viele Stunden, beobachtete die Pferde im Rhythmus der Tage und wechselnden Wetterbedingungen, saugte die Stimmungen und Energien der Herde und der Landschaft auf. Oder ich bot den Pferden die bei Linda gelernten TTouches und Körperübungen an – meistens standen sie Schlange. 😉

Nachdem ich auf der Hansepferd in Hamburg Alfonso Aguilar kennen gelernt hatte, beschäftigten wir uns viele Jahre sehr intensiv mit den Grundideen der wirklich guten Horsemen dieser Welt.

Lukas und seine beiden Stuten Jacky und Simona führten mich auch zu den Bach-Blüten, ätherischen Ölen und Edelsteinen und in eine mehrjährige Reiki-Ausbildung. Außerdem schickten sie mich zu Aufstellungen für Menschen und Tiere und zu Kooperationspartnerinnen, von denen ich viel über die Akupunktmassage nach Penzel, Barhufbearbeitung und wiederum klassische Homöopathie für Tiere lernte.

 

Was dir das bringt?

 

Aus all diesen Bereichen spinnen wir uns einen wirklich individuellen roten Faden für dich und dein Pferd. So doktern wir nicht nur an einzelnen Problemen herum, sondern bewirken wirklich tiefgreifende Veränderungen bei euch beiden. 

Ganz nach meinem Motto „Mensch und Pferd werden zu einer Einheit im Denken, Fühlen und Handeln, sobald sie sich gemeinsam begeistern für das was sie tun.“

Ein Motto des Menschen ist aber noch lange kein Garant dafür, dass beide Partner immer einer Meinung sind. Daran erinnert mich meine Stute Florina immer wieder: Sie kann durchaus eigene Ideen entwickeln und hat vor allem immer eine klare Meinung. In der folgenden Fotosequenz hat sie mir ganz klar erklärt, dass meine Position völlig daneben war, als ich sie zu mir gerufen habe. Das kommentierte sie mit einem Abdrehen und unwilligem Kopfschlenkern. 

Nachdem ich mich sortiert hatte, kam sie in traumhaft schönem Trab über die Stange auf mich zu!

Wenn auch du offen bist für eine wirkliche Kommunikation, also Reden und Antworten in einem ausgewogenen Verhältnis, werden wir uns gut verstehen! Denn mir geht es um echte Dialoge zwischen Menschen und Pferden! Und ich mag Pferde mit eigenen Ideen und Meinungen!