Du beschäftigst dich schon eine Weile mit den Bach-Blüten für Mensch und Pferd? Dann kennst du sicher die Verbindungen zwischen den einzelnen Blüten.

Die allermeisten Blüten haben nämlich zwei Partner. Genauer ausgedrückt: Emotionale Zustände bzw. Verhaltensbilder, die sich auseinander entwickeln. Wenn man sie einmal verstanden hat, sind sie leicht im täglichen Verhalten erkennbar. Mal in der Herde, mal in zwischenmenschlichen Beziehungen und natürlich auch zwischen Mensch und Pferd.

 

Besonders wertvoll sind sie bei der Auswahl der aktuell benötigten Bach-Blüten.

 

Erklären möchte ich diese Verbindung anhand der Blüten Centaury, Holly und Pine.

Ein Centaury-Pferd möchte geliebt werden und in einer harmonischen Herde leben. Es lässt deshalb ganz viel mit sich machen, kann sich nicht abgrenzen, nicht „Nein“ sagen. Das sind die typischen „Kinderponys“ und „Anfängerpferde“, die sich nie wehren, egal wie ungeschickt oder sogar grob mit ihnen umgegangen wird. Bei uns Menschen kannst du das Bild der Mitarbeiterin nehmen, die permanent Überstunden schiebt, weil sie die Arbeit anderer mit erledigt. Oder die Mutter, die neben Familie, Kindern, Haushalt, Pferden, Hunden und Meerschweinchen auch noch ehrenamtlich in den Vereinen der Kinder aktiv ist anstatt sich sich Zeit für sich selbst zu können.

Irgendwann wird es dann aber doch zu viel und die Gefühle und das Verhalten schlagen ins Gegenteil um = Holly. Entweder nur mal in einer kurzen Situation oder als Dauerzustand über Stunden, Tage, Wochen, Monate.

Holly grenzt sich extrem ab und verhält sich „wie aus heiterem Himmel“ aggressiv. Ausbrüche bzw. Angriffe auf andere Pferde, Hunde, evtl. auch Menschen sind häufig zu beobachten. Holly-Pferde giften sich häufig mit angelegten Ohren ihren Weg durch die Herde und beissen andere Pferde, die nicht schnell genug weichen. Viele haben recht „lockere Hinterhufe“ und benutzen sie auch. Zur Verdeutlichung: Der Holly-Mensch, der vorher immer lieb, hilfsbereit und nett war, brüllt jetzt plötzlich „Nein, lass mich in Ruhe“, knallt vielleicht die Tür zu und vergreift sich gerne mal im Ton.

Immer Nein sagen, ständig „Gift spritzen“, sich immer abgrenzen ist auf Dauer aber sehr anstrengend und so kommt das Pferd (oder der Mensch) wieder in die defensive Vermeidungshaltung. Beim Menschen erkennen wir im folgenden Pine-Zustand deutlich das schlechten Gewissen nach diesen Wutausbrüchen, häufig entschuldigen sie sich auch mehrmal sehr zerknirscht. Diese Pferde zeigen häufig Demutshaltung, Zeichen und Angebote zur Deeskalation. Auffällig sind sie z.B. dann, wenn andere Reiter die Gerte einsetzen oder Menschen ihre Pferde mit lauter Stimme maßregeln. In diesem Pine-Zustand sind sie wieder sehr nachgiebig, zart, anhänglich und häufig übervorsichtig im Umgang mit Sozialpartnern. Bei Raufereien unter verspielten Wallachen fallen sie dadurch auf, dass sie sich bei ausreichendem Raumangebot zurück ziehen oder die bereits erwähnte Demutshaltung zeigen.

Dieser Wechsel zwischen diesen drei Blüten (oder auch nur zweien davon) kann sich unendlich oft wiederholen. Um unseren Pferden aus diesem ständigen, anstrengenden Hin und Her heraus zu helfen ist es immens wichtig, die Bach-Blüten in der richtigen Reihenfolge zu geben bzw. zu nehmen. Erst Pine, falls es benötigt wird. Dann Holly, sobald es sich zeigt. Erst wenn diese beiden Themen verarbeitet und auf energetischer Ebene aufgelöst sind, ist das Ursprungsproblem dran. In unserem Beispiel ist das Centaury.

Dietmar Krämer erklärt diese von ihm beim Menschen entdeckten Zusammenhänge noch ausführlicher: Centaury – Holly – Pine beim Menschen

 

Dr. Bach hat alle 38 Blüten auf sensitivem Weg gefunden.

 

Wusstest du, dass auch Edward Bach hoch sensitiv war? Er legte sich Blüten und andere Pflanzenteile auf die Zunge und erspürte so ihre Wirkung. Gerade deshalb finde ich sie für uns (Hoch)sensible so unglaublich wertvoll: Sie passen perfekt zu uns! 🙂

Seine hohe Sensitivität war sicher einer der Gründe, weshalb er seine gut gehende Praxis aufgab und sich auf die Suche nach einer Heilungsmethode machte, die in der täglichen Anwendung weit einfacher ist als die Homöopathie. Noch dazu ist sie bei entsprechendem Fachwissen enorm tiefgreifend:

Dr. Edward Bach behandelte alle Krankheiten seiner Patienten nach der Grundidee „Der seelische Zustand eines Patienten gibt Hinweise auf die benötigte Blüte“. Er heilte so effektiv und tiefgreifend, dass er alle anderen bisher angewandten Methoden beiseite legte und sich ganz der Erforschung der Blütentherapie widmete.

So hat er zuerst 12 Blüten entdeckt, die er die „12 Heiler“ genannt hat. Also die Ursprungsthemen! In unserem obigen Beispiel ist die Blüte Centaury (das Tausendgüldenkraut) der Heiler. Holly (das Springkraut) und Pine (die Kiefer) sind Versuche, das Problem zu ignorieren, was natürlich nicht funktioniert.

So gibt es bei fast allen Blüten zwei Partner und es ist wichtig zu schauen, wo Pferd oder Mensch gerade stehen. Bitte gib auf keinen Fall alle drei zusammen! ! !

 


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Bach-Blüten wirken auf der emotionale Ebene und alle unsere Emotionen bleiben in unserem Astralkörper gespeichert.

 

Bei unseren Pferden ist das genau so. Natürlich führt kein Weg daran vorbei, die äußeren Umstände wie Haltungsbedingungen, Herdenstruktur, Fütterung, Umgang usw. so optimal wie möglich zu gestalten. Trotzdem: Unsere Emotionen und Energien und die unserer Tiere wahr und ernst zu nehmen ist mindestens genau so wichtig!