Vom Umgang unter Pferde-Menschen

Das Gesetz von Saat und Ernte für Pferde-Menschen

Die Gesetze der Natur haben immer Gültigkeit, wir erleben und erfahren sie täglich und können uns immer auf sie verlassen. Mein liebstes Naturgesetz: Das Gesetz von Saat und Ernte für Pferde-Menschen.

Für mich persönlich waren pauschalierte Massen-Ansagen wie „Tut dies, dann…“ „Macht jenes, wenn..“ und „Lasst das unbedingt, damit…“ immer leer, inhaltlos und meistens Lichtjahre von dem entfernt, was ich mir für mich, mein Leben und das meiner zwei- und vierbeinigen Lieben gewünscht habe. Zum Glück haben mich meine Eltern meine Entscheidungen immer frei finden lassen, auch wenn sie nicht immer in ihrem Sinne waren. So hatte ich die Chance, meine Kinder- und Schulzeit relativ unbeschadet zu überstehen, eine Träumerin zu bleiben und meinen Wünschen, Träumen und Zielen zu folgen. Gelegentliche Ausnahmen, Sackgassen, Extra-Schleifen entstanden immer dann, wenn ich die Meinungen andere Menschen über meine eigene Einschätzung stellte. Frau lernt. 😉

Wann immer ich plan- und ratlos bin, gehe und schaue ich in die Natur, lasse mich von ihr inspirieren, nehme ihre Vorbilder auf und adaptiere sie für mein Leben.

Ich lasse ihre Ergebnisse, also ihre Ernte auf mich wirken, wähle aus und entscheide, welche Samenkörner ich in meinem eigenen Leben sammeln und bewahren möchte, um sie zu ihrer Zeit an einem für sie passenden Ort zu säen. Einige brauchen etwas mehr Pflege als andere, manche mehr Zeit oder besondere Zugaben und manche Jahre sind einfach etwas speziell, wie wir diesen Sommer erlebt haben. Und trotzdem sind die Naturgesetze immer und zu jeder Zeit präsent!

Das Gesetz von Saat und Ernte bei Facebook & Co.

Das Gesetz von Saat und Ernte ist auch immer präsent, wenn ich bei Facebook unterwegs bin. Häufig lese ich verzweifelte Posts wie „Ich habe keine Lust mehr auf Facebook, überall nur dummes Geschwätz, Schlaumeierei, verbale Angriffe, Kälte, Aggressionen, Schuldzuweisungen, Cyber-Mobbing. Ich will das alles nicht mehr!“

Manchmal antworte ich „Kaum etwas ist leichter als das! 😉 Schaue dir an, wer aus deiner Freundesliste regelmäßig diese Inhalte teilt oder auf diese Weise kommentiert – und abonniere sie nicht länger. Wir selber haben die Wahl, mit wem wir uns umgeben.“

Das Internet ist bei den meisten von uns ein täglicher Teil unseres Lebens. Auch hier entscheiden wir selber, welche Videos wir schauen, was wir lesen und wie sozial die Zeit, die wir in den sogenannten „Sozialen Netzwerken“ verbringen, wirklich ist.

Du musst nicht alles glauben was du hörst und liest

Das funktioniert bei 99 Prozent meiner Facebook-Kontakte ausgesprochen gut. Auch langfristig, wie die Energie in meinen Facebook-Gruppen zeigt. 🙂

Ergebnisorientierter Austausch oder verbale Umweltverschmutzung?

Ein Beispiel: Am 9. April 2016 habe ich meine Gruppe (Hoch)sensibilität bei Mensch und Pferd“ gegründet.

Das Gesetz von Saat und Ernte lebt und wirkt auch hier. Inzwischen gehen wir mit knapp 900 tollen Pferde-Menschen auf die 1.000 Mitglieder zu. Nicht alle sind super-aktiv, aber die Kommentare und Unterstützung, die die Mitglieder sich untereinander geben, sind immer hilfreich, wertvoll und wohlwollend formuliert. Jeder beantwortet bei seiner Anfrage 3 kurze Fragen, so dass ich sehen kann, ob sie in die Gruppe passen. Das klappt wunderbar und in den ersten 2,5 Jahren habe ich erst 2 Mitglieder klar und deutlich angesprochen und dann eine von ihnen zur Tür begleitet.

Die drei Siebe des Sokrates

sind allgegenwärtig, obwohl ich sie nie als Gruppenregeln ausgegeben habe. Kennst du sie? Nein? Dann erzähle ich dir die Geschichte kurz:

Zum weisen Sokrates kam einer und sagte: „Höre, Sokrates, das muß ich dir erzählen!“

„Halte ein!“ unterbracht ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“
„Drei Siebe? Welche Siebe“, fragte der andere voller Verwunderung.

„Ja, guter Freund! Laß sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. – Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist? Kennst du die Quelle? Ist sie vertrauenswürdig?“
„Nein, ich hörte es jemanden erzählen und…“

„So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. – Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, gut?“
Zögernd sagte der andere: „Nein, im Gegenteil…“

„Hm“, unterbrach ihn der Weise, „so laßt uns auch das dritte Sieb noch anwenden. – Ist es notwendig, daß du mir das erzählst?“
„Notwendig nun gerade nicht, aber …“

„Also”, sagte lächelnd der Weise, „wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so laß es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit.

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Das Internet ist das, was wir daraus machen!

Die Aussage „Hach, die Menschheit wird immer böser, egoistischer, herzloser usw.“ stimmt meiner Meinung nach übrigens nicht: Sokrates lebte 469 bis 399 vor Christus – das Thema Geschwätzigkeit ist also nicht kein neues Phänomen, nur die Plattform hat sich wieder einmal verändert. 😉

Vielleicht magst du diese Gedanken ja bei Facebook oder anderen Social Media teilen. Damit der Austausch dort für uns alle wert-voll bleibt!

Danke an dich und alle anderen (hoch)sensiblen Pferde-Menschen!

Mona Schäfer im November 2018

 

Veröffentlicht von

Mona Schäfer

(Hoch)sensible Menschen & Pferde werden zu einer Einheit im Denken, Fühlen & Handeln, sobald sie sich gemeinsam begeistern für das was sie tun!

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