Lösen oder überdecken Bach-Blüten Probleme?

Heute wurde mir in meiner Facebook-Gruppe „(Hoch)sensibilität bei Mensch und Pferd“ eine tolle Frage gestellt: „Lösen oder überdecken Bach-Blüten Probleme?“

Da sie so wichtig ist, habe ich sie sehr ausführlich beantwortet und möchte auch dir die Möglichkeit geben, die Bach-Blüten besser zu verstehen.

Hier die Frage: „Nimmt man Bachblüten eigentlich durchgehend oder nur übergangsweise? Finde es komisch, wenn ein Tier nur dann entspannt ist, wenn es entsprechende Bachblüten kriegt. Ich kenne einen Hund bei dem das so ist, der ist unterbeschäftigt. Also durch die Bachblüten wird da das eigentliche Problem übergangen.“

Die 12 Heiler und ihre Helfer von Edward Bach

Da muss ich weiter ausholen. Edward Bach hat in der Zeit bis von 1930 bis 1932 erst einmal 12 von insgesamt 38 Blüten entdeckt. Er nannte sie „die 12 Heiler“. Sie deckten alle 12 bekannten Gemütssymptome (Archetypen) ab und deshalb ging er davon aus, dass diese ausreichend wären.

Dann hat er sehr schnell genau das beobachtet, was die Fragestellerin beschreibt.  Er suchte weiter und fand weitere 26 Blüten, die er Helfer nannte. 1935 erklärte er das System für komplett.  Nun stand er vor der Herausforderung, die 19 zuletzt gefundenen Blüten in dieses System zu integrieren und ihm war damals schon bewusst, dass jedes der neuen Blütenmittel mit einem der Heiler oder Helfer in Verbindung stand. Leider starb er sehr früh und konnte diesem Phänomen nicht mehr sehr viel länger folgen.

Dietmar Krämer, der Humanheilpraktiker bei dem ich jahrelang in Behandlung und Ausbildung war, hat im Laufe seiner jahrelangen Forschungen herausgefunden, dass auf alle diese 12 Heiler noch jeweils 2 weitere Blüten aufbauen. Ganz unten liegt (häufig im Verborgenen) das eigentliche Thema, das zum Verständnis erst einmal gesehen werden möchte.

Anschauen und lösen statt „Deckel drauf“

Um ein Thema nicht anschauen zu müssen, entwickeln wir gerne Verhaltensweisen, die oft in völlig gegenteiliger Erscheinung daher kommen. Nur können wir es so leider nie auflösen, es bleibt uns immer erhalten! Da alle diese Verhaltensweisen langfristig keine Lösung und Erleichterung bringen, suchen wir häufig noch einen weiteren Ausweg. Aber immer wieder neue Hintertürchen lösen das ursprüngliche Problem nicht – es kommt immer wieder hoch! Egal wie viel Mühe wir uns geben es „unter dem Teppich zu halten“. Schummeln funktioniert da nicht. 

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Zurück zum Hund: Lösen oder überdecken Bach-Blüten Probleme?

Keine Bach-Blüte hilft bei Unterbeschäftigung und wir sind uns sicher alle einig, dass seine Menschen gefragt sind mehr zu tun, als nur Tröpfchen zu verteilen.

Es gibt aber einige Blüten, die bei „Überdruck“ helfen. Aus welchem Grund muss individuell geklärt werden.

Häufig wird aber nur die Blüte gegeben, die gerade aktuell sichtbar an der Oberfläche des Themas liegt. Wenn nach dem ersten sichtbaren Erfolg die Behandlung nicht fortgeführt wird bis das eigentliche, in der Tiefe liegende Problem erkannt und gelöst wird, erlebt man diesen Effekt, den die Fragestellerin beschreibt.

Andere Blüten werden gar nicht beachtet, weil sie in ihrem Erscheinungsbild, also dem gezeigten Verhalten des Tieres, nicht „stören“. Sicher kennst auch du ein Reitschulpferd, das jeder Anfänger gerne reiten möchte, weil es so „brav“ ist.

Resignation und Depressionen kommen auch bei Pferden vor. Und leider bleiben sie auch dann noch im Energiesystem gespeichert, wenn das Pferd aus dieser Haltung und diesem Umgang heraus geholt wurde.

An der Oberfläche kratzen oder effektiv therapieren?

Natürlich kann es sein, dass dieser Hund einfach nur ein bisschen mehr Zeit braucht, um auf diese Mischung zu reagieren. Ganz gewiss ist auch eine Änderung in seinem Tagesablauf und seinen Sozialkontakten notwendig.

Außerdem ist es möglich, dass eine der Blüten fehlt, die als „Therapieblockade“ wirken, z.B. bei tief sitzenden Traumata oder Resignation. Wenn diese Blockaden am Wirken sind, kann auch eine eigentlich passende Blütenmischung nicht greifen. Da müsste man sehr genau hinschauen, hinterfragen und sich einfühlen.

Das wissen leider viele Menschen nicht, weil selten wirklich fundiert und in die Tiefe ausgebildet wird.

Während meiner eigenen THP-Ausbildung war genau 1/2 Unterrichtstag für die Bach-Blüten vorgesehen und die Blütenbeschreibungen waren auch noch haarsträubend oberflächlich bis falsch.

Das ist mit ein Grund, weshalb die Blüten teilweise einen so schlechten Ruf haben. „Die helfen mal, mal nicht.“ oder „Die unterdrücken ja nur“ höre ich öfter. Stimmt aber nicht. Die Auswahl muss stimmen und es ist selten mit einer einzigen Mischung getan. Grund dafür: Siehe oben. 

Bach-Blüten für Pferde: Beratungen, Tagesseminar und Ausbildung

Das ging jetzt schon sehr in die Tiefe und ist die eigentliche Basis und essentiell wichtig, um die Geschenke dieser Blüten wirklich zu erkennen und zu verstehen.

Im Laufe des Tagesseminares (hier klicken) gehen wir ausführlich darauf ein.

Im Rahmen der Komplettausbildung zum „Bach-Blüten Berater für Pferde / Tiere ist nach den Basics aus der Tierpsychologie viel Raum für die ergänzenden ätherischen Öle und Edelsteine. Weiterhin besprechen wir die Diagnosemöglichkeiten über körperliche Symptome, die Beziehungen der Bach-Blüten zu den Meridianen und somit zur Organuhr, Tests über die Aura usw.

Für Menschen in Pferdeberufen geht es im Abschluss natürlich auch um die Grundlagen, um all dieses Wissen beruflich erfolgreiche umzusetzen!

ps:
Mein ganz herzlicher Dank geht auch heute wieder an meinen Lieblingshersteller, die Firma Healing Herbs, die mir ihre wunderschönen Fotografien zur Verfügung gestellt hat.

Veröffentlicht von

Mona Schäfer

(Hoch)sensible Menschen & Pferde werden zu einer Einheit im Denken, Fühlen & Handeln, sobald sie sich gemeinsam begeistern für das was sie tun!

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